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Mauersegler

Er ist mit ca. 40 cm Spannweite etwas größer als die beiden Schwalbenarten. Seine langen, sichelförmigen Flügel machen ihn zu einem Flugakrobaten der Sonderklasse. Außerhalb der Fortpflanzungszeit verbringen Mauersegler mehrere Monate nur in der Luft. Sie schlafen sogar im Flug. Ihre Nahrung besteht aus Insekten und Spinnen, die in der Luft schweben, dem sog. Luftplankton.

Der ursprüngliche Fels- bzw. Baumbrüter kommt gerne in menschlichen Siedlungen vor und besetzt dort hohe Gebäude. Helfen kann man dieser Tierart durch weit oben angebotene Mauerseglerkästen. Diese müssen so hoch angebracht sein, dass sich die Vögel aus dem Nest fallen lassen können, Luft unter die Flügel bekommen und durchstarten können. Landen sie aus Versehen auf dem Boden, bedeutet das ihr Aus. Sie können nicht aktiv starten, da ihre Beinchen zu kurz und die Flügel zu lang sind, um vom Boden aus zu starten. In der Luft sind sie dagegen wahre Künstler.

Mauersegler sind Langstreckenzieher. Sie leben den Großteil des Jahres südlich der Sahara und kommen nur zum Brüten zu uns. Anfang Mai treffen sie ein, im August ziehen sie wieder nach Afrika. Da sie Koloniebrüter sind, werden immer mehrere Nisthöhlen nebeneinander angebracht. Meist dauert es einige Zeit, bis die Nester angenommen werden.